Ist mein Projekt „zu klein“ für eine Einrichtungsberatung?

Diese Frage höre ich oft – im Gespräch mit Kund:innen, Bekannten oder Menschen, die meine Arbeit spannend finden, sich aber nicht sicher sind, ob ihr Projekt „groß genug“ ist.

Meine Antwort: Kein Projekt ist zu klein.

Denn es geht nicht um Quadratmeter oder Budget, sondern um Lebensqualität im Alltag. Und die beginnt oft mit genau den Ecken, die uns stören, ohne dass wir den Finger genau darauf legen können.

Wie wir an diesen Punkt gekommen sind

Noch vor einigen Jahren war Einrichtungsberatung etwas für „die oberen Zehntausend“. Hochglanz-Magazine, teure Möbelhäuser, Interior-Designer:innen mit Mindestbudgets. Zumindest war das die Assoziation.

Heute hat sich das Bild gewandelt:
Pinterest, Instagram und Co. zeigen stylische Wohnungen in Hülle und Fülle. Möbeldesign ist zugänglicher geworden, Flohmärkte feiern ein Comeback, DIY erlebt einen Boom. Theoretisch kann jede:r sich schön einrichten.

Aber genau hier entsteht ein neuer Druck:
Wir sehen jeden Tag perfekte Wohnungen, Reels mit neuen „Interior-Must-haves“ und unzählige Tipps und Trends. Statt Orientierung entsteht Überforderung. Was passt wirklich zu mir? Wie bringe ich Struktur und Persönlichkeit zusammen? Und warum klappt das bei mir einfach nicht – trotz Pinterst und neuer Couch?

Design ist mehr als schöne Dinge kaufen

In meinen Gesprächen höre ich oft Sätze wie:

  • „Ich habe so viel ausprobiert, aber irgendwie fühlt es sich nicht rund an.“
  • „Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich will.“
  • „Ich mag meine Möbel, aber der Raum funktioniert nicht.“

Diese Fragen haben nichts mit Raumgröße oder Budget zu tun – sondern mit dem Wunsch nach einem Zuhause, das trägt, unterstützt, inspiriert.

Und genau da beginnt meine Arbeit.



Was mir in der Interior-Welt oft fehlt: ein ganzheitlicher Ansatz

Ich bin überzeugt: Jeder Wohnraum verdient Aufmerksamkeit. Denn Räume beeinflussen unsere Stimmung, unsere Routinen, unsere Beziehungen.
Unser Zuhause ist:

  • Rückzugsort,
  • Arbeitsplatz,
  • Ort für Gemeinschaft,
  • und manchmal einfach das Chaos zwischen Alltag und Neuanfang.

In meinen Projekten beginne ich deshalb immer mit einer ausführlichen Bedürfnisanalyse.
Was brauchst du wirklich – funktional, emotional, gestalterisch?
Welche Probleme tauchen immer wieder auf?
Wo klemmt es im Alltag?

Diese Analyse ist der Startpunkt für jede Zusammenarbeit – und der Grund, warum meine Beratung oft mit ganz kleinen Dingen beginnt. Mit einem Flur, in dem sich nie Ordnung einstellen will. Mit einer Couchecke, die sich nie richtig „fertig“ anfühlt. Oder mit dem diffusen Gefühl, dass „etwas fehlt“.

Ein kleiner Raum, ein großes Thema – was Einrichtungsberatung leisten kann

Ein professioneller Blick hilft, Muster zu erkennen, Prioritäten zu setzen und gezielt zu gestalten – ohne Überforderung, ohne Fehlkäufe, ohne Trenddruck.

Ein paar Beispiele:

  • Du räumst ständig auf, aber es bleibt chaotisch → Wir analysieren Stauraum & Abläufe.
  • Du stehst beim Filmabend fünfmal auf, weil alles unpraktisch liegt → Wir verbessern die Zonierung & Funktion.
  • Du fühlst dich nicht wohl im Raum, weißt aber nicht warum → Wir übersetzen dein Gefühl in Design-Entscheidungen.

Und genau deshalb:

Kein Projekt ist zu klein, wenn dich etwas stört.

Fazit

Du musst kein Loft besitzen, keine Komplett-Renovierung planen, kein riesiges Budget mitbringen.

Du brauchst nur den Wunsch, dass sich dein Zuhause wieder nach dir anfühlt.

Und vielleicht den Mut, jemanden mit an Bord zu holen, der dir dabei hilft.

Wenn du dich in den Zeilen wiedererkennst und neugierig geworden bist:
Lade dir mein kostenloses Freebie zur Bedürfnisanalyse herunter – oder schreib mir direkt.


Ich freue mich, dein Projekt kennenzulernen – ganz egal, wie groß es ist. 💛

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